Weingut Graßl Nepomukhof

Gäa 2016

Ein Wein allerhöchster internationaler Klasse mit höchsten Bewertungen benannt nach der Erdgöttin GÄA aus der griechischen Mythologie. Die Mutter von allem, sie ist die personifizierte Erde.

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Informationen
 
Weingut
 
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Speiseempfehlung
Anbaugebiet
 

Winzer:

Weingut Graßl Nepomukhof

Land:

Österreich

Anbaugebiet:

Carnuntum

Rebsorten:

Zweigelt

Jahrgang:

2016

Geschmack:

trocken

Alkoholgehalt:

14 %

Säure:

ka

Restzucker:

ka

Füllmenge:

0,75

Gäa - die Erdgöttin - ein Wein

Um diesen Wein zu verstehen, muss man sich mit der Winzerpersönlichkeit von Christian Grassl befassen. GÄA ist die Erdgöttin der griechischen Mythologie, die Mutter von allem, sie ist die personifizierte Erde und eine der ersten Gottheiten. Erde bedeutet für die Menschen der Stadt von Heute - das braune mit dem man sich die Schuhe schmutzig macht oder halt eine Masse, wo der Rasen wächst. Wir haben den Zugang zu dem elementarsten Baustein des gesamten Lebens einfach verloren. Dabei besteht das Element Erde aus Humus, einer Symbiose von Milliarden an Lebewesen, die das Leben von Pflanzen, Tieren und später auch des Menschen erlaubte. Die Mykorrhiza - ein über 460 Millionen altes Lebewesen, das auch bis heute noch nicht gänzlich erforscht ist – ist die Basis alles Lebens.

Für Ing. Christian Grassl und seine Familie ist dieses Wissen die Grundlage ihres Handels und Denkens - wir finden in der Natur alle Lösungen, die es den Pflanzen erlauben, perfekt zu leben und perfekte Arbeit zu leisten. Der Gäa-Wein ist ein großartiger Wein für höchste Ansprüche. Er entstand auf der Basis des Wissens um die fast unbegrenzten Möglichkeiten der Natur.

Genauso spannend: Grassls weltweit erstmalige Anlage eines Weingartens nach den präzisen Vorgaben aus dem alten und neuen Testament (nach DDDR Uni Prof Burger, "Der Wein in der Bibel") ist ein einmaliger Schritt in die Empirik des Weinanbaus von über 5000 Jahren - in ein Zeitfenster, als das alles was wir heute mit Hilfen der Technik und Chemie erreichen und einsetzen völlig unbekannt war. Der Referenzwein an die Bibel ist ein Schritt in die Vinifizierung dieser Zeit.

Aber zurück zum Gäa. Der Wein bildet eine Erkenntnis - die Natur kann unter behutsamer Arbeit viel mehr als wir in unserem industriell-technischen Zeitalter vermuten. Ein reinsortiger Zweigelt, um 75 % an der Rebe ausgedünnt und 30 Monate im Eichenfaß gereift.

In Fachverkostungen höchst bewertet!

Weingut Nepomukhof Graßl

Weingut Nepomukhof Graßl

Das Weingut befindet sich in Göttlesbrunn. Ein Weinbauort in dem die Vermögenden der römischen Großstadt Carnuntum, mit über 40000 Einwohner, Ihre Villen und Weinberge hatten. Göttlesbrunn ist vom Klima und Terroir eine Insel, in den ca. 6 km entfernten Weinbergen von Bruck an der Leitha sind die Weine völlig differenziert. Die Familie Graßl – (so wäre der richtige Name aber im Export ist das scharfe ß ein Problem) hat einen modernen Weinbaubetrieb von ca. 10 Hektar. Das ist die optimale Größe für eine höchste Qualitätsarbeit im Weingarten eines Familienbetriebes. Das Klavier im Wohnzimmer ist keine Dekor Maßnahme, sondern gelebte Familienkultur und zeigt, ebenso wie das von Kriegen verstümmelte Denkmal des heiligen Nepomuks, das auch das Weingutlogo darstellt, eine Grundhaltung. Als der naturnahe Gedanke noch kein Thema bei der Weinproduktion war, befasste sich Christian Grassl schon mit dem Thema Wein und Natur. Sein in absoluten Höchstmaß gemachter Wein GÄA der der griechischen Erdgöttin GÄA  gewidmeter ist, ist hier ein Beispiel. Dass denken und handeln einer modernen Familie sich mit der Evolution des Weines zu befassen, um zu lernen und zu reagieren ist ungewöhnlich. Marketing ist der Familie eher fremd – (vornehm ausgedrückt). Viel wichtiger ist es dem Weinbau Ingenieur Christian Grassl, die maximale Qualität des Weinbaues aus und mit der Natur zu erkennen.

Die Familie setzte unter anderem ein weltweit einzigartiges Projekt um. Dr. mult. Uni. Prof. Burger sammelte alle Bibelstellen über Wein im Alten und Neuen Testament in einem 300 seitigen Buch zusammen. Der Biblische Weinbau ist sogar heute noch modern. Themen wie den Grünschnitt im Weinberg zu belassen, die unbedingte Beachtung der Sauberkeit, die Bewässerung, die Kelterung und Lagerung, die Blattarbeit mit ausdünnen. Alles Themen die bei uns erst wieder in den letzten 20 Jahren beachtet wurden. Dieses Buch eben, war der Anlass präzise einen Weingarten nach der Bibel anzulegen. Im Bibelweingarten wird die seit über 3000 Jahre und heute vergessen Symbiose zwischen Maulbeerbäumen und Weinreben wiederbelebt. Der Wein wächst am Maulbeerbaum entlang. Der Weingarten wurde auch mit der seit 2700 Jahren bekannte Sorte Grüner Sylvaner angelegt. Zu beachten war auch die Klimaähnlichkeit zwischen Carnuntum und Hebron. Der Berg Hebron war ein Weinbauschwerpunkt und ist heute das Skigebiet Israels. Diese Weinberge lagen in den Klimabereich des Winterfrostes, um beim „heiligen“ Weißwein die gesundheitlich wertvolle Weinsäure zu sichern.

Die 5 jährige Anlage lieferte 2020 den ersten Wein der auch biblisch gekeltert wurde, außer, dass anstelle des Pressens mit den Füßen er mechanisch gequetscht wurde (Wegen der Hygiene, wobei die alkoholische Gärung alle durch die Füße eingebrachten Keime absterben lassen würde). Im Jahre 2021 gab es schon 70 Liter  die  für Interessierte in 0,375 Flaschen abgefüllt wird. Eine Kostnotiz ist nicht sinnvoll. Diesen Wein muss man probiert haben, um zu erkennen, dass das Meiste was wir heute unter dem Begriff Wein konsumieren anders ist.

Kostnotiz: Vanille, Selch, Schokolade, Cranberry, Brombeere, reife dunkle Kirschen, weicher, harmonischer Wein mit gutem Abgang. Wenig Säure durch den langen Reifeprozess im Barrique. Mehr Alkohol durch längere Meischestandzeit. Gute Malolaktik.

Essen: Wild, Steak, Rind

Carnuntum

Informationen folgen ...

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