Weingut Jordan

Merlot Granat Ried Bruckweingärten 2013

Ein kräftiger Merlot mit schön eingebundenen Tanninen.

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Informationen
 
Weingut
 
Kostnotiz
Speiseempfehlung
Anbaugebiet
 

Winzer:

Weingut Jordan

Land:

Österreich

Anbaugebiet:

Weinviertel

Rebsorten:

Merlot

Jahrgang:

2013

Geschmack:

trocken

Alkoholgehalt:

13.5

Säure:

ka

Restzucker:

ka

Füllmenge:

0,75

Der Ursprung dieser Sorte ist Frankreich (Bordeaux). Sie ist eine natürliche Kreuzung von Cabernet Frank und Magdeleine Noire des Charentes. Wobei zweitere erst seit 2009 als Muttersorte des Merlots bekannt ist. Magdeleine Noire des Charentes ist eine ganz alte Sorte die erst 1992 zufällig wieder endeckt wurde. Ein Stock stand auf dem Mont Garrot genannten Hügel nahe dem Kloster von Saint-Suliac. Der Weinbau wurde in der Bretagne vor mehr als 200 Jahren aufgegeben, so dass der verbliebene Stock sehr alt ist. Bei einer Neuanlage eines Weingartens fand man den Stock und stellte dann per DNA Analyse die Verwandschaft fest. Daneben ist diese alte Sorte auch ein Elternteil der Rebsorte Malbec.

Der Merlot von Jordan ist kräftig mit schön eingebundenen Tanninen.

Salon Österreich Wein

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Außergewöhnliche Weine aus einem besonderen Eck des Weinviertels: Pulkau.

Pulkau, Klein Reipersdorf klingt nach vergessenen Plätzen unserer Zeit. Eine kleine Stadt mit knapp 1000 Einwohnern, ausgestattet mit besonderen Kunst- und Kulturstätten, wie dem legendären Pulkautaler Altar aus dem Jahre 1515. Dieser Altar ist eine Komposition aus Malerei und Bildschnitzerei, mit der beachtlichen Höhe von 10 Metern und in einer eigenwilligen Architektur dargestellt, ist es eines der bedeutendsten Kulturgüter Mitteleuropas aus dieser Zeit. Dass es um dieses Werk ruhig geworden ist liegt an der Darstellung eines heute geschlossenen Seitenflügels, den man als Anlass für eine Diskreditierung des mosaischen Glaubens gesehen hat. Ein Besuch dieser Stadt würde sich lohnen: Der Rote Hof, einer der bedeutendsten Renaissancebauten oder die Chronos Fragmente im Pöltingerhof können besichtigt werden. Seit 1600 scheint vielfach die Zeit stehen geblieben zu sein.

Ein außergewöhnliches Weinbaugebiet lässt sich sehr klar mit den Ansiedlungen und Lesehöfen der bedeutendsten Klöster erklären, aber bereits Karl der Große rekultivierte um 790 den Weinbau dort. Später sicherte sich um 1155 das Stift Schotten die Weinberge. Was hat das für eine Aussage? Nur sehr wenige Standorte kamen für den perfekten Weinbau damals in Frage - es gab sogar Kriege zwischen den Klöstern mit toten Mönchen um den Besitz der besonderen Weinberge. (z.B. in Passau Niederalteich). Die reichen Klöster sicherten sich meist die guten Terroirs. Nachdem man wusste, dass die Kelten schon erfolgreich in diesem Gebiet ohne jegliche Technik Weinbau betrieben, war diese Region prädestiniert für eine erfolgreiche Kultivierung.

Pulkau, Klein Reipersdorf, Leodagger - waren durch die Jahrhunderte eine besondere Insel für ausgewählte Weine. Als Masse und Menge im 20. Jahrhundert den Weinbau bestimmten verlor sich das Kunsthandwerk des edlen Weines. Die Familie Jordan spielte da nicht mit, sondern setzte auf das besondere Terroir, was damals eher "schief" angesehen wurde, denn mit der Masse verdiente man bis in die 60er und 70er Jahre einfach sehr gut. Die Qualität wurde eher weniger beachtet – 12.000 kg bis 18.000 kg Trauben pro Hektar war das Geschäft. Jordan - damals schon mit geringen Erträgen von 6.000 kg bis 7000 kg pro Hektar - reduzierte die Mengen und bot dafür  Qualität. Über die Jahre wuchs das Qualitätsbewusstsein unter den Weingenießern, Tochter Simone lernte nicht nur als Bundesweinkönigin viele Stücke der Welt kennen, sondern später auch quer durch die Weinanbaugebiete der Welt das absolute Qualitässtreben.

Über Generationen das Edelste aus der Natur in das Glas zu bringen ergab einen der außergewöhnlichsten Betriebe Österreichs. Absolut im Heute, vom Design in der Kellerei aber traditionell, erzeugt das Weingut Jordan hochwertige Weine mit Charakter.

 

Kostnotiz: Ein kräftiger Rotwein mit raffinierten Geschacksnuancen und schön eingebundenen Holznoten. Starke Frucht, Stachelbeere, Cassis und Waldhimbeeren; Ausgesprochen saftig und ausgereift; dunkles Nougat mit Würze. Gut von Tanninen durchsetzt. Sehr charmant am Gaumen!

Essen: Steak, Kalb, Wild

Weinviertel

Weinanbaugebiet

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