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Verduzzo 2021

 17,00 inkl. MwSt

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Eine echte Rarität aus dem Herzen des Friaul: Der Verduzzo 2021 vom Weingut Graziano Mosolo ist ein lieblicher Weißwein mit unverwechselbarem Charakter.

28 vorrätig

Anbaugebiet: Friaul
Speiseempfehlung:Ideal als Aperitif, zu Käsevariationen oder feinen Desserts, Asiatische Küche
lieblich | 0,75l | 12,5 %

Beschreibung

Eine echte Rarität aus dem Herzen des Friaul: Der Verduzzo 2021 vom Weingut Graziano Mosolo ist ein lieblicher Weißwein mit unverwechselbarem Charakter. Die autochthone Rebsorte Verduzzo zeigt sich hier von ihrer charmantesten Seite – mit einer unglaublich ansprechenden Frucht, die an reife Birnen, gelbe Pflaumen und einen Hauch Honig erinnert.

Am Gaumen überzeugt der Wein mit klarer Struktur, sauberem Profil und harmonischer Süße. Die lebendige Frische sorgt für einen herrlichen Trinkfluss und macht jeden Schluck zu einem Genussmoment.

Ein Wein für Entdecker – authentisch, charaktervoll und mit echtem Trinkspaß.

Friaul Banner

Friaul-Julisch Venetien – wo Geschichte, Grenzland und Charakter ins Glas kommen

Friaul ist kein lautes Weinbaugebiet. Es drängt sich nicht auf. Aber wer hinhört, merkt schnell: Hier erzählt jeder Wein eine Geschichte. Eine lange, manchmal widerspenstige – geprägt von Grenzverschiebungen, Fremdherrschaft, Erfindergeist und einem tiefen Respekt vor dem Boden.

Schon die Römer machten Friaul zu einem wichtigen Weinlieferanten. Später kamen Klöster, Patriarchen, Händler – und schließlich die Habsburger. Über Jahrhunderte stand ein großer Teil der Region unter österreichischer Verwaltung. Das hinterließ Spuren: nicht nur kulturell, sondern ganz konkret im Weinbau. Während andere Regionen an Rebkrankheiten zerbrachen, setzten die Habsburger hier auf Struktur, Rebschulen und Wissenstransfer – unter anderem aus Klosterneuburg. Internationale Sorten wie Sauvignon Blanc oder Pinot Grigio fanden damals ihren Weg ins Friaul. Und blieben.

Heute liegt die wahre Seele der Region in ihren autochthonen Rebsorten:
Friulano mit seiner feinen Kräuterwürze und dem bittermandeligen Schluss.
Ribolla Gialla – straff, säurebetont, fast kompromisslos frisch.
Schioppettino, Pignolo oder Tazzelenghe – Rotweine mit Ecken, Würze, Pfeffer, Tannin und Charakter. Keine Weine zum Gefallen, sondern zum Erinnern.

Das Terroir tut sein Übriges. Zwischen Alpen und Adria entsteht ein Spannungsfeld aus kühlen Nächten und warmen Tagen. Die berühmten Ponca-Böden – brüchiger Mergel und Sandstein – zwingen die Reben tief zu wurzeln. In den Ebenen der Grave speichern Kieselsteine Hitze, im Karst kämpfen Reben im roten Kalkboden ums Überleben. Leichte Bedingungen sind das nicht. Aber große Weine entstehen selten im Komfort.

Friaul ist bis heute ein Grenzland: geografisch, kulturell, sprachlich. Italienisch trifft auf Friulanisch, Slowenisch auf österreichisches Erbe. Vielleicht erklärt genau das, warum die Weine hier nie beliebig sind. Sie wollen Haltung zeigen.

Friaul-Weine sind keine Mode. Sie sind Herkunft. Geschichte. Und eine klare Handschrift im Glas.